Die Ensinger Wengerter

Erste Aufzeichnungen über Weinbau in Vaihingen / Enz und der Region gehen bis auf das Jahr 1877 zurück.
Dies führte schließlich 1950 zum Zusammenschluß von 36 Gründungsmitgliedern zur Weingärtnergenossenschaft Ensingen eG mit dem Ziel der gemeinsamen Erzeugung und Vermarktung von Ensinger Wein.

Auch bei der WG Ensingen setzt man inzwischen verstärkt auf hochwertig ausgebaute und regional typische Weine. Durch Ertragsreduzierung und eine selektive Lese legen die heute 91 Mitglieder den Grundstock dafür in den rund 27 Hektar umfassenden Rebanlagen.

Das Ensinger Sortenspektrum spiegelt den Charakter württemberger Weinkultur wieder. Vorherrschend sind die roten Sorten Trollinger und Lemberger mit zusammen rund 20 ha Rebfläche. Stärkste weiße Sorte ist der Riesling mit 2 ha Flächenanteil.

Noch junge Reben wie der Acolon gewinnen aber auch in Ensingen zunehmend Freunde und zeigen die Fähigkeit der Wengerter, das Beste aus ihren Lagen zu machen.

Die WG Ensingen setzt auf Kontinuität, was auch daran sichtbar ist, daß seit der Gründung erst 5 Vorstände die Geschicke lenkten.
Aber auch die Weine werden auf konstant hohem Niveau gehalten und über alle Trends hinweg klassisch ausgebaut. Dies geschieht in Möglingen mit modernsten Verfahren und der Erfahrung der Kellermeister dort - immer unter der Regie der WG Ensingen.

So entstehen Weine, rund im Geschmack und typisch für die Landschaft um Ensingen.

Ausbau einiger Sorten im Holzfaß bei der WZG in Möglingen